Um 6:17h begann der Mond sich langsam vor die Sonne zu schieben; der Beginn einer ringförmigen Sonnenfinsternis!
Nach nur etwa zwei Stunden Schlaf klingelte mein Wecker und ich kämpfte eine Weile gegen die übermächtige Müdigkeit an! Zum Glück gewann ich diesen Kampf, denn es hat sich absolut gelohnt!
Ich traf mich mit Pi-chan und Juls, dann holten wir Nacchi ab und trafen am Strand noch zwei der Franzosen, die sich dieses Spektakel ebenfalls nicht entgehen lassen wollten! Robert hatte sogar eine richtige Brille ergattern können, die er mit uns teilte! Sehr nett! Ich hatte nur ein Infoblatt und eine MINI-Brille in meinem Briefkasten gehabt (ich weiß nicht, wer diese dort platziert hat, ehrlich gesagt…). Diese Mini-Brille nutzten wir hinterher für meine Kamera!
Es war super, ich hab gar nicht mehr gemerkt wie müde ich bin, als sich der Mond mehr und mehr vor die Sonne schob! Es wurde dunkler und die Farben von Bäumen und Pflanzen irgendwie grüner, intensiver (O-Ton Nacchi :) ).
Besonders die 3 Minuten,als der Mond dann komplett vor der Sonne stand, und die Sonne ringförmig um ihn herum strahlte, wunderbar! Ein kurzes Video, das ich gemacht habe:
Ich poste ein paar Fotos und werde nun noch ein paar Stunden schlafen bevor das Trainingslager beginnt! *gähn*
Vielen Dank an Hermann für die Kamera-Einstellungen! Ohne die hätte ich es nie geschafft diese Momente festzuhalten! :))
Es ist bereits Mitte Mai und endlich habe ich es gerade geschafft meine Erlebnisse mit Hermann im Februar und meinen Besuch bei Lisa im März nieder zu schreiben.Ich würde es gerne ausführlicher machen, aber ich glaube dann komme ich irgendwann gar nicht mehr nach! Die letzten Monate waren unglaublich aufregend, teilweise anstrengend und dennoch unglaublich schön. Ich hab mich davon erholt, dass ich wieder eine ganze Weile warten muss bis ich Hermann wiedersehen kann und die neuen Deutschen sind angekommen. Außerdem bin ich zwei neuen Clubs beigetreten und musste dafür leider aus dem Fotoclub austreten, da es zeitlich einfach nicht mehr passte.
Alle Erlebnisse aufzulisten würde schier ewig dauern, also werde ich mich auf “einige” beschränken müssen, um endlich wieder einen Blog zu haben, der auf dem aktuellen Stand ist! :)
Tandem mit Herrn Shigeta und Herrn Ishigaki
Was immer sehr spannend ist, ist unser Tandem mit Herrn Shigeta und Herrn Ishigaki! Sie überlegen sich für uns immer total tolle Sachen! Zum Beispiel haben wir schon folgende Sachen gemacht (Fotos sind etwas weiter unten):
*Mochi-Fest
Wir haben ein Mochi-Fest besucht. Mochi sind japanische Süßigkeiten, die man auch Reiskuchen nennt. Ich liebe Mochi mit rotem Bohnenmuß! Super lecker, auch wenn die meisten mit der Stirn runzeln, wenn ich davon erzähle. ;) Ich durfte den Mochi-Teig sogar selber “schlagen”! Und wir haben ganz viel mit nach Hause nehmen dürfen!
* Tsubiki-Schrein
Wir haben einen wunderschönen Schrein in den Bergen besucht. Er liegt in einem Wald und strahlt einfach so viel “Japan” aus wie nur irgendwie möglich ist! Es hat leider geregnet, aber das war auch irgendwie gemütlich. ^^ Es gibt schöne Tori und Laternen!
*Teezeremonie
Es war meine erste richtige Teezeremonie! Es gab grünen Tee und Mochi. Als Geschenk durften wir unsere Teller behalten. Herr Shigeta schnekte mir sogar seinen!
*Orchideen-Gewächshaus
Ein Freund von Herrn Shigeta arbeitet in einem Orchideen-Gewächshaus. Also fuhren wir dort vorbei, um die Orchideen zu bewundern. Sie hatten tolle Farben und es gab sooo viele. Leider sind sie sehr teuer. Ich hab zwei Blüten auf dem Boden gefunden und mitgenommen. Herr Shigeta stibitzte mir eine der Klammern, die die Stiele zusammen halten und die die Form einer Libelle hatte. ;)
*Hanami
Bei unserem nächsten Treffen führten die beiden uns nach Suzuka.Dort gibt es eine laaange Straße voll mit Kirschblüten. Es sah umwerfend aus. Außerdem fand dort gerade ein Kirschblütenfest statt. Ich habe mir Sakura-Haarnadeln für jeweils 20Cent gekauft! Voll gut! Ich trage sie fast täglich. ^^
*Essen gehen in Bell City
Danach sind wir nach Bell City gefahren. Das ist ein großes Einkaufszentrum. Dort haben wir in einem Französisch angehauchten Restaurant gegessen: All You Can Eat. Wow, ich war selten so satt! :D Es gab sooo viele tolle Sachen, egal ob Vorspeise, Dessert oder Hauptgericht, es gab von allem so viel, dass wir danach einfach richtig, richtig satt waren. Danach sahen wir uns noch ein paar andere Kirschblüten an, und machten Gruppenfotos vor den Bäumen. Es war ein toller Tag!
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Ise mit Fu, Susanne und Hiro-san
Im März ereignete sich außerdem noch ein anderes sehr erfreuliches Treffen! Susanne, die wir damals in der vhs in Dortmund kennengelernt hatten, machte gerade mit ihrem Freund Hiro eine Reise quer durch Japan, und legte auch in Ise einen kleinen Zwischenstop ein. Somit verabredeten uns Fu und ich mit den beiden. Wir hatten uns länger nicht gesehen und es war ein wenig verrückt (im positiven Sinne!) eine deutsche Bekannte in Japan zu treffen! Hiro fanden wir auch direkt sympathisch und somit verbrachten wir einen schönen Tag in Ise, an dem auch das Wetter größtenteils mitspielte! Wieder aßen wir Ise-Udon, aber diesmal in einem Restaurant, das ich noch nicht kannte. Es war sehr lecker und gemütlich dort. Nach unserer Schrein-Tour begaben wir uns dann noch in ein kleines Cafe und aßen 善哉 (ぜんざい, süße dicke Bohnensuppe mit Mochi). Das war super lecker! Einfach eine der besten Süßspeisen der Welt und etwas, das ich in Deutschland auf jeden Fall sehr vermissen werde!
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Bazooka… all night long ★
Irgendwann ging ich nach längerer Zeit mal wieder ins Bazooka. Eigentlich wollte ich nur für eine Stunde oder so bleiben, aber es war einfach so lustig, dass ich prompt die Nacht durchmachte und erst so gegen 5Uhr zu Hause war. :D Ist schon ein cooler Ort, unsere kleine Studentenkneipe! (^-^) Das beste Getränk ist nach wie vor Malibu-Pain! Christian hatte Lakritz dabei, das er die Japaner probieren ließ. Erina war beispielsweise alles andere als begeistert von diesem ungewöhnlichen Geschmack. Mit Lakritz kann man die meisten Japaner wirklich äußerst schocken! ;)
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Ein neues Restaurant an Edobashi- Udon! :D
Juhuuu, etwas großartiges hat sich hier im kleinen Tsu innerhalb von gefühlt nur wenigen Tagen ereignet! *schwups* Stand ein neues Restaurant direkt an Edobashi, also in der Nähe der Uni und des kleinen Bahnhofs. Es gibt dort leckere Udon; das sind ziemlich dicke Nudeln, die man meistens in Suppe isst, und Tempura, das ist frittiertes Gemüse oder frittierter Fisch. Hatte ich zwar noch nie vorher gegessen, aber ich hab mich trotzdem gleich in die frittierte Süßkartoffel verliebt! Inzwischen war ich schon mindestens 5x dort. Für 3-4 Euro bekommt man nämlich schon eine Suppe und zwei Tempura und danach ist man wirklich richtig satt..und zufrieden! :D
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Ich liebe das Meer!!
Daher mache ich regelmäßig kleine “Ausflüge” dorthin, um zu lesen, Muscheln zu sammeln, spazieren zu gehen und natürlich um Fotos zu machen! :D Manchmal gehe ich allein, manchmal in Begleitung..hier ein paar kleine Eindrücke!
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Hieizan
Ende März erlebten wir tatsächlich noch einmal Schnee in Japan! Wir haben mit unseren Tandempartnern und einigen von unseren zukünftigen Deutschschülern einen Ausflug zum Hieizan gemacht. Das ist ein Berg ganz in der Nähe von Kyoto. Dort haben wir gemeinsam den Schrein besucht, gegessen, einen Tempel oben auf dem Berg besichtigt und Zazen gemacht (das ist eine buddhistische Meditationsart, bei der einem die Füße einschlafen ;) Es war aber trotzdem eine interessante Erfahrung ).
Trotz anfänglicher Schwierigkeiten bei der Busbuchung war es endlich soweit, ich fuhr endlich nach Fukuoka, um meine liebe Lisa zu besuchen!Ich war ein wenig nervös, weil ich das erste mal komplett allein so eine lange Reise mit dem Zug und dem Nachtbus machte! Aber alles klappte gut, ich fand den richtigen Bus, stand auf der Liste und saß neben einem netten Mädchen! Der Bus war sogar sehr “luxuriös” (für meine Verhältnisse ;) )!
In Fukuoka kaufte ich mir Bus-Tagestickets und stieg dann in den Linienbus, der über den Highway düste und mich praktisch direkt vor Lisa’s Tür absetzte. Sie wartete bereits an der Haltestelle auf mich! <3 Es war sehr schön sie nach langer Zeit wieder zu sehen! Sie musste zwischendurch immer mal wieder arbeiten, sodass ich Fukuoka teilweise auf eigene Faust erkundete. Aber das war total okay und ich hab viel gesehen. Die Japaner in Fukuoka sind genauso nett wie auch sonst überall. Fukuoka an sich ist wunderschön! Es gibt Meer, Strand, Palmen und trotzdem ein bisschen Großstadtfeeling! Ich wünschte Tsu wäre auch ein bisschen größer. ^^ Dienstag und Mittwoch erkundete ich also Fukuoka, den Strand, Hakata, das riesige Einkaufszentrum, mehrere Rooftop-Garden, etc. Abends gingen wir mit Lisas Chef essen.
Am Donnerstag hatte Lisa dann komplett frei und wir konnten den ganzen Tag gemeinsam verbringen. Wir hatten beschlossen mit einem Schiff eine kleine,süße Insel vor Fukuoka zu besuchen. Und es war eine super Idee; das Wetter war genial, kaum eine Wolke am Himmel und die Sonne strahlte! Wir erkundeten die Insel zur Hälfte zu Fuß und dann mit dem Bus. Wir fanden einen traumhaften Karibik-Strand und tolle Orangenbäume. Außerdem wurden wir hinterhältig von einem Adler (oder so) angegriffen! Lisa wurde von ihm sogar richtig am Kopf gekratzt. (ò_Ó) Danach besuchten wir einen von Lisas Lieblingsschreinen! Die Menschen dort waren super lieb, schenkten uns Informationsblätter und Sake. Abends zeigte mir Lisa noch den riesigen Aeon, auf den ich echt neidisch bin! So viele Sachen und so viel reduziert abends!! Der Abschied fiel mir sehr schwer und der Bus war leider alles andere als luxuriös; alt, klein, eng und stickig. Na toll! :(
Vielen Dank für alles, Lisa! Du bist eine super Gastgeberin und es waren einfach drei ganz ganz tolle Tage mit dir!
Hier eine kleine Fotogallerie. Die meisten Fotos sind von mir, aber ein paar auch von Lisa! =)
Am 13.Februar war er endlich da, der Tag auf den ich seit dem 27. September so sehr gewartet hatte! Der Tag, an dem Hermann (inklusive Körnerbrötchen;) )endlich am Kansai International Airport in Osaka landen würde! ♥
Um es übersichtlicher zu machen fasse ich unsere Reisen und Erlebnisse einfach nach Städten zusammen, die wir gemeinsam besucht haben! :)
1. Osaka
Dort waren wir die ersten beiden Tage, also auch am Valentinstag! Unser Hotel war schön, nur das Zimmer war ziemlich klein. So klein, dass nicht sehr viel mehr hineinpasste als das Bett. ;) Wir haben uns trotzdem sehr wohl gefühlt! In diesen beiden Tagen sind wir alles ganz entspannt angegangen und haben uns nicht gestresst. Wir haben u.a. das Umeda-Sky-Building besucht und dort den Sonnenuntergang angesehen. Der Ausblick ist toll und alles war für den Valentinstag geschmückt. Es war sehr schön!
2.Kyoto
Von Osaka aus fuhren wir direkt nach Kyoto, das dauert mit dem Zug weniger als eine Stunde. Unser Hotel hatte 3,5 Sterne und war wirklich wunderschön! Das Personal war sehr nett und das Zimmer geradezu riesig! Wir waren hellauf begeistert! In Kyoto haben wir viele meiner Lieblingsorte besucht: den Fushimi Inari Taisha Schrein, den Rooftop-Garden des gigantischen Bahnhofs, den Kinkakuji (“Goldenen Tempel”), den Heian Schrein, und noch einige mehr. Besonders witzig war es, als einmal ein Schulbus neben uns stand und die Jugendlichen anfingen uns zu fotografieren! Alle klebten an den Fenstern und knipsten mit Kameras und Handys um die Wette! Hermann fiel durch seine Größe ohnehin sehr auf, und mehrere (fremde) Leute fragten mich voller Ehrfurcht, ob er mein fester Freund sei. ;) Kyoto hat ihm übrigens gut gefallen und er konnte seinen Fotografiekünsten freien Lauf lassen!
3. Tsu
Nach drei wunderbaren Tagen in Kyoto ging es auf in meine Heimat: Tsu! Hier lernte er fast alle anderen deutschen Austauschstudenten kennen, meine lieben Gasteltern, das gute alte Bazooka, unsere Erina, die Supermärkte, die Purikura-Fotoautomaten, unseren heißgeliebten 100-Yen-Shop, unsere Lieblings-Karaokebar, den Campus, usw. Von hier aus starteten wir auch ein paar Tagesausflüge:
3.1 Ise
Mit Ju-sama und einer ihrer japanischen Freundinnen besuchten wir den heiligen Ise-Schrein (es war inzwischen also bereits mein drittes Mal dort^^). Wir hatten eine Menge Spaß, haben Ise-Udon gemampft und lustige Fotos vor dem Schrein gemacht! Als wir über die “Schildkrötenbrücke” gingen (eine Brücke, die aus einem einzigen großen Stein/Fels besteht, und die aus einem bestimmten Winkel aussieht, als wäre sie eine Schildkröte), kam ein älterer, japanischer Herr auf mich zugerannt und meinte “Los, da vorne hin, hinknie!!”… ich war ziemlich verdattert, begriff aber dann, dass er mir nur die Stelle zeigen wollte,von der die Brücke aussieht wie eine Schildkröte. Sehr nett! :D
Abends ging das Tagesprogramm dann in Tsu weiter: mit Yukiko, Miya und vielen internationalen Austauschstudenten gingen wir zu einem Marokkaner um die Ecke, um dort gemeinsam zu essen. Alles war etwas “anders”, aber trotzdem sehr spaßig! Er trommelte für uns, es gab Armbänder als Geschenk und Pfefferminztee. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto gingen wir noch für eine Weile ins Bazooka, damit H das auch mal kennenlernen konnte! :)
3.2 Nagashima
Dort gab es ein großes Lichterfest in einem Park! Ein absolutes Muss für uns! ^-^ Alles war etwas kitschig, weil überall Musik spielte und die Lichter oft viele Farben hatten, aber es war trotzdem super schön! Besonders die Lichttunnel, der See und der Baum der Jahreszeiten gefielen uns gut! Zwischendurch tranken wir Bananenkakao aus dem Automaten und machten fleißig Fotos. Leider war es noch ziemlich kalt, sodass ich zwischendurch immer fleißig auf der Stelle hüpfen musste, damit mir nicht zu kalt wird!
4. Tokyo
Juhuuuu!Endlich war ich wieder in meiner allerliebsten Lieblingsstadt! Und das noch mit meinem Lieblingsmenschen! Eine ganz tolle Kombination! :) Wir fuhren mit dem Nachtbus, in dem man alle 2 Stunden mit Durchsage und grellem Licht für eine Pinkelpause geweckt wird! Morgens um kurz vor 6 kamen wir in Tokyo an, also gute 8 Stunden bevor wir einchecken konnten! Da standen wir also: total übermüdet und mit unserem Gepäck im kalten, leicht verregneten Tokyo! Wir flüchteten ins nächstgelegene McDoof und tranken warmen Kakao. So schlugen wir ein paar Stunden Zeit tot und machten uns dann auf den Weg zum Hotel. In der Zwischenzeit hatte es stärker zu regnen begonnen und bis wir ankamen waren wir bis auf die Knochen durchnässt. Das Hotelpersonal zeigte dann gegen 12Uhr Gnade und ließ uns zwei Stunden eher in unser Zimmer. Wir waren sehr dankbar endlich aus den nassen Klamotten raus zu kommen! Wir waren insgesamt 5 Tage in Tokyo und es war einfach nur toll. Tokyo ist nach wie vor die Stadt, die mich am meisten beeindruckt! Es gibt so unglaublich viel zu sehen und es ist so schön. Wer noch nicht dort war, sollte unbedingt hin fliegen, es lohnt sich! Wir haben viele Stadtteile besucht und eine Menge Spaß gehabt. Außerdem habe ich noch einen sehr lieben Menschen getroffen, und zwar das erste mal, obwohl wir uns bereits seit ungefähr zehn Jahren kennen: meine allererste japanische Brieffreundin Madoka! Sie ist extra für uns aus einem Stadtteil neben Tokyo angereist und hat einen ganzen Samstag mit uns verbracht! Wir haben eine Sightseeing-Bustour gemacht, waren Okonomiyaki essen und danach im Meiji-Schrein! Es war ein tolles Gefühl sie “richtig”,im echten Leben kennen zu lernen. Sie hatte den allerersten Brief dabei, den ich ihr je geschrieben habe! Komisch seine alte, kindliche Handschrift zu sehen, die Fragen a la “Isst man in Japan eigentlich immer nur mit Stäbchen?” stellt! :D Leider ging die Zeit in Tokyo viel zu schnell um! Und ich begann bereits auf der Rückreise Hermann zu vermissen, weil mit dem Ende Tokyos, auch der Tag seiner Abreise so nah gerückt war. :(
->zurück in Tsu: Wir gingen Karaoke singen und verbrachten einen Tag am Strand! Die Sonne schien, die weißen Federn der Möwen strahlten in einem herrlichen Weiß und das Meer war wunderbar blau. Da hat sich Tsu echt extra von seiner besten Seite gezeigt! ;D
->Nochmal Osaka: Von dort aus sollte Hermann nämlich Anfang März wieder nach Hause fliegen. Damit wir nicht die Nacht am Flughafen durchmachten mussten, buchten wir uns ein Hotelzimmer für die letzte Nacht. Abends schlenderten wir durch die Straßen, gingen in dem Udon-Restaurant essen, in dem wir an unserem ersten Tag hier auch waren und machten Purikura! <3
Am nächsten Tag war dann der Tag des Abschieds gekommen und für mich der Beginn meiner drei schwersten Wochen bisher hier in Japan. Ich habe ihn zum Flughafen gebracht und wir lagen gut in der Zeit. Somit konnten wir uns in Ruhe in der Lounge hinsetzen, etwas trinken und uns verabschieden. Als ich ihn zur Handgepäckskontrolle brachte, fühlte ich mich so schlecht wie selten. Ich hatte einfach nur den Wunsch mit ihm in das Flugzeug zu steigen.
Vielen Dank an Hermann für diese unglaublich schönen Wochen! ♥
Vielen Dank an alle meine Freunde, die mich aufgebaut haben, als ich danach total down war! ♥
Irgendwie komme ich nie wirklich dazu zu bloggen und dann staut sich immer mehr bloggenswertes an und ich komme gar nicht mehr nach! =( Ich versuche mich also diesmal etwas kürzer zu fassen, um aufzuholen! *tschakaaa*
Kindergarten -Vorhang auf für Rotkäppchen
Nach einer fleißigen Übungswoche und einer Generalprobe vor Ort, war es dann Ende Februar endlich soweit; wir führten unser Stück auf! Alles klappte sogar ziemlich gut und die Kinder hatten sichtlich Spaß! Danach durften wir wieder eine Weile mit ihnen spielen. Es war ein wirklich schöner Vormittag! :) Hier ist ein Gruppenfoto:
Grundschule – English Day
In einer Grundschule in Tsubiki gab es Ende Februar einen “English Day“. Ziemlich spontan bin ich für eine andere Austauschstudentin eingesprungen, die keine Zeit hatte teilzunehmen. Wir fuhren erst (früh morgens^^) mit dem Zug und wurden schließlich in Yokkaichi von einem kleinen Bus abgeholt, der uns direkt zur Grundschule brachte. Dort wurden wir schon erwartet und in einen Warteraum geführt. Wir erhielten Namensschilder und tranken Tee. Wir bekamen eine kleine Übersicht über den Tag: Erst gab es eine Begrüßungsfeier in der Aula, dann sollten wir mit uns zugeteilten Klassen/Kindern verschiedene Projekte der verschiedenen Klassen besuchen, im Anschluss mit den Kindern essen und spielen. Schon die Begrüßungsfeier war total schön! Wir bekamen viel Applaus und die Schüler hatten Tänze und Lieder einstudiert. Außer uns Austauschstudenten waren noch viele andere Freiwillige gekommen, um mit den Kindern Englisch zu sprechen.
Der Schuldirektor erklärte uns, dass alle Schüler an der Schule Englisch lernen würden. Es wird viel Wert darauf gelegt, dass die Kinder früh mit dem Lernen beginnen! Danach lernten wir “unsere” Kinder kennen, die uns den Tag über begleiten sollten. Ich war mit Tofu in einer Gruppe. “Mein Junge” war relativ ruhig, aber sehr pflichtbewusst! “Mein Mädchen” war etwas “wuseliger” und redseliger.
Wir waren immer überall pünktlich und sie sorgten dafür, dass wir immer sitzen konnten, auch wenn sie dann stehen mussten..dabei kamen wir uns dann zwar ein wenig schlecht vor, aber sie bestanden darauf! Unter anderem führten die Kinder “Momotaro” (ein berühmtes japanisches Märchen, das wir schon in der Uni in Bochum übersetzt haben^^) auf oder bastelten mit uns. Die Klasse “meiner” Kinder hatte ein Ratespiel vorbereitet. Mein Junge war sehr “treu” und wählte prompt mich als Kandidatin. Ich beantwortete drei Fragen richtig und durfte mir als Belohnung ein Origami aussuchen. =) Nachdem wir vier verschiedene Darbietungen besucht hatten, gingen wir mit unseren Kindern in den Klassenraum und aßen zu Mittag. Danach bastelten wir gemeinsam und ein Kind kam auf die Idee sich von uns Freiwilligen eine Unterschrift zu holen. Schnell taten es ihm die anderen Kindern nach und unsere gemeinsame Zeit endete in einer kleinen “Autogrammstunde”. ;) Nachdem wir in den anfänglichen Warteraum zurückgeführt worden waren, sollten wir ein paar Gedanken zum heutigen Tag aufschreiben. Als Abschluss reihten sich alle Schüler, Lehrer und Eltern in zwei langen Reihen auf, durch die wir hindurch gehen mussten. Ein etwas merkwürdiges Gefühl. ;)
Grundschule – Rotkäppchen & Vortrag über Deutschland
Da wir das Stück ja nun bereit vorbereitet und einstudiert hatten, bot es sich natürlich an, es mehr als nur einmal aufzuführen. Unser zweites Mal fand also in einer Grundschule statt. Irgendwie schafften wir es sogar noch halbwegs pünktlich, nachdem wir uns anfänglich mit dem Rad verfahren hatten. ^-^ Diesmal lief nicht alles so 100% wie beim ersten Mal. Schade, dass ich nur ein Video von diesem zweiten Mal habe.. aber auch witzig, weil es eine lustigere Erinnerung ist, als eine perfekte Darbietung! ;) Hier ist es:
Im Anschluss aßen wir mit den Kindern in der großen Mensa und durften danach eine Weile mit ihnen spielen. Dann teilten wir uns in zwei 3er-Gruppen und hielten in zwei Klassen einen kleinen Vortrag über Deutschland und beantworteten danach noch eine halbe Stunde lang alle möglichen Fragen der Kinder. Das war sehr interessant! :)
Suzuka English Salon
Herr Shigeta lud uns zu dem o.g. “Suzuka English Salon” ein! Das ist eine monatliche Veranstaltung; Japaner und Ausländer treffen sich in einem französischen Restaurant, um Englisch zu reden. Fu und ich durften dieses Mal also dabei sein und sollte auch gleich einen kurzen Vortrag über unser Leben in Deutschland halten. Wir erzählten von unserer Uni und unseren Heimatstädten. Ich erwähnte natürlich Kagawa Shinji! =D Alle waren sehr nett und auch die anderen Vorträge waren total interessant! Her Shigeta lud uns sogar zum Essen ein! Es gab ein großes Buffet mit vielen französischen Leckereien, auch Süßigkeiten und Brot war dabei. ^o^ Vielen Dank, Herr Shigeta!
Valentinstagsschokolade
Am 12 Februar war es soweit: Ich konnte endlich mal wieder etwas richtig mädchenhaftes und kitschiges machen: Valentinstagspralinen! Ich hatte einen Stapel an Schokolade, Förmchen und Dekorationen gekauft, außerdem eine kleine Geschenkbox, und traf mich mittags mit Nacchi, die kleine Muffins backen wollte. Später kamen noch Fu, Juli-sama und Wibke hinzu. Mit meinem Endergebnis war ich sehr zufrieden und ich glaube H hat es am Valentinstag zwei Tage später auch geschmeckt! ♥
Abschiedsparty & Nomikai
Einige der anderen Austauschstudenten sind im Februar/März nach Hause gefahren. Aufgrundessen gab es im Wohnheim der Jungs eine kleine Abschiedsparty! Es gab viel zu essen und zu trinken und wir hatten eine Menge Spaß. Ich habe meine Liebe zu süß-salzigen Crackern entdeckt! *süchtig* Danach ging es weiter in ein Restaurant, in dem einige von uns Deutschen schon mit ein paar Japanern saßen, die bald für 1-2 Monate nach Deutschland gehen würden. Es war etwas chaotisch, weil die anderen “All-You-Can-Eat” hatten und wir anderen nur etwas trinken wollten, aber irgendwie wurde es uns dann doch gnädigerweise erlaubt zu bleiben. ;)
Die Klausuren sind vorbei!! ★
Jaaaa, ich war sehr froh, als ich die Klausuren endlich hinter mir hatte! Nicht dass ich mich jetzt überarbeitet hätte, aber irgendwie kommen die immer im Rudel und meine Prüfungsangst macht es mir nicht unbedingt leichter, auch wenn sie sich hier in Japan irgendwie in Grenzen hält. Nach der letzten Klausur war ich einfach soooo froh und konnte mich endlich zu 1000% auf meine Zeit mit H freuen! ♥
Skypen mit meiner Oma
Irgendwie hat es endlich mal geklappt! Ich hab mit meiner Oma geskyped. Auch mein Onkel und meine Geschwister waren dabei! Es war ein Sonntag und da ich sonst sonntags auch oft bei meiner Oma bin, war es fast so wie zu Hause in Deutschland zu sein! :) Es war wirklich schön und ich hoffe, dass es bald wieder klappt! An dieser Stelle: Viele liebe Grüße nach Dortmund! ★
1.) International Students Party, Bazooka & McDonald’s
Und mal wieder gab es eine typisch japanische Party, an der wir teilnehmen durften bzw. die extra für internationale Studenten geschmissen wurde. ;) Wie immer gab es Namensschilder für alle und nach einigem Warten und Rumstehen, durften wir dann in den Raum, in dem die Feier stattfinden sollte. Einige unserer Tandempartner waren auch dabei, Kaho war auch da! (n__n) Es gab einige Reden, es wude angestoßen und dann haben wir irgendwie die Eröffnung des Buffets verpasst und kaum noch was abbekommen! :O Es gab noch einige Tänze, eine kleine Kapelle mit Cheerleadern trat auf und plötzlichen fanden Nacchi und ich uns mit ein paar Tandem-Mädels auf der “Bühne” wieder, wo wir mit ganz vielen anderen “Samba” zu folgendem Lied tanzten:
Nach der Feier machten wir Fotos und bekamen Blumen, die vorher als Dekoration gedient hatten! Danach sind wir dann im Rudel ins Bazooka gepilgert, um den Abend ausklingen zu lassen! Es war ziemlich voll, aber das eigentliche Problem war: Hunger! ;) Zu viert haben wir uns kurz entschuldigt und sind zu McDonalds gedüst, das nur 5Min. zu Fuß entfernt liegt. Es war mein erstes Mal bei McDoof hier in Japan. ^^ Eigentlich ist alles wie in Deutschland auch..von daher nicht sooo spannend. Irgendjemand meinte mal, die Sachen würden anders schmecken, aber da ich eh nur Pommes esse, kann ich das nicht beurteilen. Jedenfalls ist es billig, nah und es gibt ein westliches Klo. ;) Danach waren wir dann noch ne Weile im Bazooka. ♫ ♬ ♪ ♩
2. ) Apfelpfannkuchen-Tag
Am nächsten Tag ging es direkt morgens wieder weiter: Apfelpfannkuchen backen mit einer Dozentin einer anderen Fakultät und ihren Studenten war angesagt! Wir bildeten vier Gruppen und legten los: Äpfel schneiden, Teig anrühren, etc. Wir hatten viel Spaß und die Japaner waren sehr daran interessiert wie man richtig deutsche Pfannkuchen macht! Ich fand süß, wie sie beispielsweise Handgriffe imitiert haben, die ich beim Braten des Pfannkuchens gemacht habe. :) Dann gab es noch Mocchi in süßer rote-Bohnen-Paste dazu. Eine super leckere japanische Süßigkeit! Während wir gegessen haben, hat die Dozentin die PP-Präsentation laufen lassen, die wir für den Vortrag in der Mensa vewendet hatten. Wir haben dann zwischendurch zu den Bildern Erklärungen abgegeben; zum Adventskalender, Weihnachtsmarkt und Co.! Leider war es nach dem gemeinsamen Aufräumen,sauber machen und “Abchecken-ob-in-den-Küchen-alles-da-ist” dann zu spät, um noch zum Unterricht zu gehen..sehr schade. ;)
3.) Lisa war zu Besuch! ♥
Oooh, es ist inzwischen schon wieder so lange her, dass Lisa für knapp eine Woche hier in Tsu zu Besuch war! Wir haben zusammen mit den anderen Deutschen Nacchis Geburtstags mit Nabe und “The Nightmare Before Christmas” gefeiert! Wir haben mit Decken, Kerzen und Knabbereien in unserer etwas gammeligen Wohnheimküche gesessen und es uns somit so gemütlich wie nur möglich gemacht. ☆ An Weihnachten haben Fu, Lisa und ich uns einen schönen Tag am Meer und in einem süßen, kleinen Café gemacht. Abends haben wir dann selber Okonomiyaki gemacht! Das war super lecker. Als Nachtisch haben Lisa und ich uns dann noch so einen Mini-Christmas-Cake gekauft! Hier in Japan gibt es ja keine Weihnachtskekse, sondern nur Weihnachtskuchen! ;) Die restlichen Tage verbrachten wir damit Tsu zu erkunden, witzige Fotos am Meer zu machen, zum Ise-Schrein zu fahren (da haben wir sogar ein paar Schneeflocken gesehen!!) und “Inception” auf Japanisch zu schauen..mit englischen Untertiteln natürlich! ^^ Und am 25.Dezember besuchten wir noch das Weihnachtskonzert meines Gastpapas! Es spielt Trompete in einem Orchester! Es war total schön und feierlich! Beim letzten Stück, hatten alle Musiker sich und ihre Instrumente mit Weihnachtsmützen und Co.geschmückt! Super! Als Lisa dann am Mittwoch ihre Japanreise fortsetzte…waren wir beide krank! (>_<)” Es war ein komisches Gefühl wieder zurück in mein nun Lisa-leeres Zimmer zu kommen! Ich hoffe sie ganz bald im März besuchen zu können! Lisaaa, es war eine wunderbare Woche und ich freu mich schon sehr dich in Fukuoka wiederzusehen! ♥
3.) Krank sein (>__<) und das Neujahr feiern (^__^)
Wie oben bereits erwähnt hatte ich mir eine fette Erkältung eingefangen! Somit habe ich sowohl Silvester, als auch Neujahr komplett in meinem Bett verbracht. War nicht unbedingt spannend, aber dank Skype war’s eigentlich sogar ganz witzig! ^^ Ich hab mich mit Hustenbonbons, Mundschutz, Ingwer und Tee eingedeckt und war dann pünktlich am 4. Januar wieder halbwegs gesund. An dem Tag, hatten mich meine Gasteltern zum Neujahr feiern eingeladen! Zusammen mit Fu waren wir pünktlich auf die Minute um 12Uhr bei ihnen. Es gab ganz tolles japanisches Essen: Miso-Suppe mit Mocchi, viele Kleinigkeiten (Fisch, Gemüse, Ei), Fleisch, … Nach dem Essen haben wir verschiedene Spiele gespielt; typisch japanische, aber auch ganz normale Kartenspiele. Dazu gab es dann Süßigkeiten und C.C.Lemon- das ist eine super süße, aber leckere Zitronen-Limo! Es war ein sehr witziger und schöner Tag! Meine Gasteltern hatten uns außerdem Souvenirs von ihren Reisen mitgebracht: niedliche Löffel, mit Häschen-Aufdruck! Soooo süß! ♥
5.)Mein erstes Mal…: Weihnachtskekse backen im Januar
Als Juli-sama Anfang Januar aus dem Urlaub zurückkam und ich mich von o.g.Erkältung halbwegs erholt hatte, war es endlich Zeit für das, was wir vor den Ferien nicht mehr geschafft hatten: Weihnachtskekse! Leider stellte sich alles als beschwerlicher heraus, als wir gedacht hätten.. ich war einkaufen und hab die Butter vergessen, für die ich dann im Mini-Stop erstmal 5€ blechen musste! >_<” Juli-sama hat in der Zeit schon fleißig selber mit einem Messer Nüsse für ihre Vanillekipferln gehackt. ^-^ Zurück in der Küche konnte es dann auch für mich losgehen: Mithilfe der kleinen Mini-Waage aus dem 100-Yen-Shop, konnte ich sogar die Mengenangaben halbwegs einhalten. Ich wollte Ausstechkekse backen, um die Förmchen, die ich von meinen Mädchen bekommen hatte, benutzen zu können! :)
*Endlich alle Zutaten beisammen haben [✔]
*Teig herstellen [✔]
*Kekse ausstechen [✔]
*Kekse backen [X] ->Stellte sich leider als Ding der Unmöglichkeit heraus! Wir haben zwar zwei so kleine Mini-Mini-”Öfen” plus einen etwas größeren..aber alles brannte an, während es auf der anderen Seite bzw. bei den Vanillekipferln innen noch roh war!! In mühevoller Kleinarbeit hab ich es schließlich geschafft immerhin eine ansehnliche Menge Kekse herzustellen, die sowohl gut durch und als auch nicht verbrannt waren. ✿ Mit schwarzer und weißer Schokolade, kleinen Zuckerherzchen und pinken Zuckerkügelchen haben wir sie dann am Ende verziert. Sie waren bereit, um an H zum Geburtstag nach Deutschland vershcickt zu werden! ♥ Insgesamt haben wir schätzungsweise 7 Stunden mit dem Backen verbracht..danach haben wir dann noch Abendessen gekocht und gemeinsam gegessen. Somit ist der 5.1.12 nun wohl der Tag, an dem ich die längste Zeit ever in einer Küche verbracht habe! *tadaaa* ;)
6.) Ein Tag in Nagoya
Tofus Schülerin hatte ihm Angeboten ihm das Schloss in Nagoya zu zeigen. Da er Freunde mitbringen durfte, hatten so auch Fu und ich die Möglichkeit an diesem Tag Nagoya kennenzulernen. Früh morgens ging es los, damit wir pünktlich um 10h in Nagoya waren. Zum Glück war der Zug voll, sodass wir stehen mussten und nicht die Möglichkeit hatten einzuschlafen. ;) Die Aussicht aus dem Zug heraus war toll: Das Wetter war wunderschön und man sah die Berge, auf denen oben Schnee lag! Pünkltich in Nagoya angekommen, stellte es sich als schwierig heraus, den richtigen Treffpunkt zu finden! Schließlich war unsere Gruppe dann aber komplett: Zwei von Tofus Schülerinnen, eine Freundin von der einen der beiden, wir drei und 4 Österreicher, die eine der Damen zufällig am Bahnhof aufgegabelt hatte! xD” Im Rudel machten wir uns also mit der U-Bahn auf den Weg. Am Schloss angekommen standen wir erstmal Schlange, um überhaupt hinein zu kommen! Der Himmel war strahlend blau und das Schloss sah schon von Weitem schön aus! Wir sahen eine kleine Samurai-Vorführung an und besuchten jede einzelne Etage im Schloss; auf jeder waren andere Dinge ausgestellt. Von ganz oben hatte man schließlich einen suuuper schönen Ausblick! Koyuki-san gab uns einen Blick durch eins der Ferngläser aus: Wunderbare Aussicht! Ich liebe die Berge mit dem Schnee! Danach fuhren wir in eine Einkaufsstraße und suchten uns ein süßes kleines Restaurant, um dort zu Essen. Ich aß Kitsune-Udon und es war wie immer sehr lecker! Den Österreichern war das zu abgespaced, sie gingen Spaghetti essen! xD” Danach bummelten wir durch die Geschäfte! Fu und ich kauften uns super niedliche Nackenrollen! Am Nachmittag trennten wir uns dann von der Gruppe und fuhren Richtung Tsu zurück, beschlossen aber dann einen Zwischenstop in Yokkaichi einzulegen. Es war Vollmond, sehr schön! =) Yokkaichi ist auf jeden Fall einen Besuch wert, irgendwie cooler als Tsu. Außerdem gibt es die niedlichsten Gullideckel ever! ;) Auf dem Rückweg am Abend,haben wir irgendwie leider den falschen Zug erwischt und mussten Strafe zahlen: ~5€. Da hat uns der Ausländer-Bonus also ausnahmsweise mal nichts gebracht! (u__u)
7.) Kimono-Tag ☆
Mal wieder hatte ich freiwillig einem Vortrag zugesagt. ;) Erina arbeitet in einem Kimonogeschäft und es sollte einen “Kimono-Tag” geben! Meine Aufgabe sollte es sein einen kleinen Vortrag über die Meinung der Deutschen über Kimonos zu halten. Den Text hab ich selbst geschrieben und die Meinungen verarbeitet, die ich vorher eingeholt hatte (Danke an dieser Stelle an H,meine Mädels und Geschwister! :) ). Als “Belohnung” bekam ich ein wunderbares Mittagessen und (der absolut beste Teil) ich durfte den ganzen Tag einen Kimono tragen! Diese Möglichkeit zu haben war absolut einmalig und toll toll toll! Ich durfte eine Woche vorher schon mal Probe trage, aber erst an diesem Tag wurde er richtig angezogen, inklusive Socken und Sandalen. Allein kann man das natürlich nicht, zwei Frauen haben das gemacht, ich hab einfach artig still gestanden! (^-^) Da meine Figur sich von der einer Japanerin sehr unterscheidet, gestaltete sich das Anziehen bzw. der richtige Sitz im Brustbereich als etwas schwierig. Aber mit ein bisschen zuppeln saß schließlich alles wie und wo es sollte. *juhu* Ich war seeeehr nervös, als es dann schließlich mit dem Auto losging zu dem Restaurant, in dem alles stattfinden sollte. Die Tatsache, dass ich ein paar Tage vorher erfahren hatte, dass es sogar einen Flyer für diesen Tag gab (auf dem übrigens stand, dass ich fließend Japanisch spreche! *haha* Schön wär’s ;) ), machte meine Nervösität nicht besser! Auf dem Weg zum Auto haben mich alle angestartt “Ein Gaijin im Kimono? :O “. War aber witzig und viele lächelten auch. Das Restaurant war toll, irgendwie altmodisch gehalten, aber gemütlich und geräumig. Wir begrüßten die Gäste und überlegten wo ich stehen sollte etc. Im Endeffekt ging dann alles ganz schnell und alles lief gut! Erinas Chef stellte mich vor und schon konnte ich loslegen. Nach jedem Absatz stellte ich dem Publikum (bestehend aus ca. 18 [zumeist] älteren Ladies, Mitarbeitern des Geschäfts und einem Mann ;) ) Fragen, sodass lebhafte Diskussionen entstanden! Nach dem Vortrag gab es dann Sashimi. Das ist roher Fisch, den man mit Reis und Soßen isst. Dazu gab es noch unzählige andere Kleinigkeiten, ich lade noch ein Fotos hoch! Im Anschluß verdrückte ich mit Erina in den Raum nebenan und wir bereiteten ein Quiz vor. Die Leute konnten die Fragen, die inhaltlich an meinen Vortrag angelehnt waren, erstaunlich gut beantworten! Also hatte man mich wohl verstanden, ich war sehr froh! Eine der Frauen sang noch (wunderschöne Stimme!), eine andere schnekte mir wunderschöne Origami-Sachen (Häschen, Boxen & Kraniche). Dann durften alle noch ein Foto mit mir machen! So oft wurde ich echt selten fotografiert! ;) Es war eine schöne Runde und alle waren so lieb und interessiert! Ich bin sehr dankbar für dieses Erlebnis, den ganzen Tag! Einen Kimono zu tragen fühlt sich toll an, richtig Japanisch! Herrlich! Eine ganz besondere Erinnerung!
8.) Karaoke
Zusamme mit Natuski und Akiko, die wir beim Pfannkuchenbacken kennen gelernt hatten, gingen Nacchi und ich an einem etwas regnerischen Samstagabend zum Karaoke. Wir sangen natürlich unseren obligatorischen Lieblingssong “Sasuke” und auf den Wunsch der beiden auch eins der wenigen deutschen Lieder “Moskau”. :D Ich liebe die Getränke-Flatrate; ich hab Kakao und Melonen-Fanta getrunken, yummyyyyy! Es war eine lustige Runde und ich hoffe wir werden nochmal zusammen singen gehen! :)
11.) International Students Café
Alle vier Wochen gibt es eine kleine Zusammenkunft von Japanern, Dozenten und Austauschstudenten. Das nennt sich das “International Students Café”. Nacchi und ich beschlossen endlich einmal dort hinzugehen! Viele bekannte Gesichter waren da und als Kaho und Chinami uns sahen, kamen sie schreien und lachend auf uns zu gerannt; schon fühlten wir uns willkommen und wohl! (*^-^*)Mit Namensschild ausgestattet ging es dann mit einer kleinen Selbstvorstellung los; mal wieder hatte ich “Glück” und durfte anfangen. ;) Die vorherigen Treffen wurden in Posterform vorgestellt und danach konnte man sich frei unterhalten, Snacks zu sich nehmen und etwas trinken. Wir haben zwei Frauen aus dem Tsu-English-Center kennengelernt und einen Japaner, der mal Deutsch gelernt hat, als er noch zur Uni ging. Es war sehr gemütlich mit vielen netten Leuten zu quatschen, während es draußen ununterlassen regnete! Wir werden nun auf jeden Fall regelmäßig zu diesen Treffen gehen!
12.) Das Puppenspiel für den Kindergarten
…findet am Freitag, den 27. November statt. Danach sollen wir es wohl auch nochmal Anfang Februar in einer Grundschule spielen. Momentan üben wir fleißig, nachdem wir es geschafft hatten, das 20 Jahre alte, handschriftliche, japanische Rotkäppchen-Skript einigermaßen zu entziffern! Wir sind zu sechst und nehmen wahrscheinlich noch Nacchi mit, die uns dann mit meiner Kamera inklusive Stativ filmt! =D Ich werde berichten wie alles gelaufen ist! (^-^)
13.) Jinbun-Gakubu-Party ;)
Die fand letzte Woche statt und war wieder sehr typisch, also den anderen Partys sehr ähnlich. Ähnliches Essen, viele Leute die wir bereits kannten und wie üblich wurden Spiele gespielt. Diesmal sollten wir z.B. einen kleinen Zettel ausfüllen, auf dem u.a. Angaben wie Alter, Studienfach etc gemacht werden sollten. Zudem sollte man bei einer dieser Angaben lügen. Ich gab an 30 zu sein, hat mir aber zum Glück niemand geglaubt! ;D Ich lernte einen Japaner kennen, der Dortmund-Fan ist! So ein Zufall, oder?
Auch das kann anscheinend passieren! Wir gingen zu fünft ins Bazooka..und kein anderer war da. Fu und ich dachten zuerst es habe geschlossen! xD” Erina meinte eventuell seien viele übers lange Wochenende Ski fahren gefahren. Naja, auch zu fünft war es soweit ganz lustig und Malibu-Orange schmeckt sowieso immer!
15.) Nomikai mit dem Fotoclub
Jaaa, das war super! Da ein neues Jahr begonnen hatte, gingen wir in der Nähe des Bahnhofs gemeinsam etwas essen und trinken. Es gab unglaublich viele verschiedene Sachen und für zwei Stunden lang, durfte man soviele Getränke bestellen wie man wollte! Wir vierMädchen bekamen darüber hinaus noch einen kleinen Pudding geschenkt, weil wir eben Mädchen sind! =D Mal wieder war offensichtlich, dass viele Japaner nur seehr wenig Alkohol vertragen, zwei der Jungs hats echt umgehauen. Die anderen tranken entweder in weiser Voraussicht gar nichts oder nur so viel, dass sie zwar lustig drauf waren, aber noch gerade stehen und sitzen konnten. ;) Gegen Ende wurde es dann wieder typisch Japanisch, da konnte nämlich jeder, der wollte, etwas zeigen, dass er gut kann oder etwas das witzig ist. Einer konnte das Geräusch von Super Mario nachmachen, wenn er hüpft, ein anderer seinen Arm unglaublich verbiegen, usw…. Schade, dass ich nicht irgendwie so etwas kann! (-^o^-)”
16.) Yokkaichi
Auch wenn ich bisher ja nicht arbeite hier in Japan, möchte die Uni eine Arbeitserlaubnis vorgelegt bekommen, sonst könnte einem das Sitpendium gestrichen werden. :O Also machten wir uns auf den Weg nach Yokkaichi, in dem sich das zuständige Amt befindet. Yokkaichi ist mit dem Zug ca. 20-30 Minuten entfernt. Leider ging es Fu nicht gut, sodass sie nicht mitkommen konnte und Nacchi verloren wir dann im Zug, weil sie merkte, dass sie ihren Reisepass nicht dabei hatte, den wir dringend brauchten! :( Somit blieben noch Juli-sama und ich übrig. Leider wussten wir weder wo genau das Amt war noch wo der Bus dorthin losfuhr, noch ob wir noch andere wichtige Dokumente dafür brauchten..erstaunlicherweise haben wir es aber alles reibungslos hinbekommen: Bus gefunden, Amt gefunden, alles nötige dabei gehabt bzw. ausgefüllt, mit der Arbeitserlaubnis stolz aus dem Amt herausspaziert, nachdem wir darüber belehrt wurden, dass wir nicht zu viel/zu lange arbeiten dürfen und uns auch Prostitution und Co. verboten ist. ;) allgemein liegt das Amt sehr abgeschieden und in einer ehr schäbigen Gegend..wir waren die letzten, die noch im Bus waren und die ersten und einzigen, die hinterher wieder einstiegen. Da wir vorher aber noch eine Weile Zeit bis zur Abfahrt hatten, gingen wir zum Hafen,übersahen ein fettes “Stop”-Schild und wurden schließlich weggeschickt. ^^° Der Hafen war aber sehr schön, ein großes Schiff stand dort, das Wasser und der Himmel waren blau und die Sonne schien, sodass es sogar recht warm war! Auf dem Rückweg hatten wir den gleichen netten Busfahrer wie auf der Hinfahrt schon! Zurück in Tsu sind wir direkt zum International Office, wo die Erlaubnis gescannt wurde. Und wieder hatten wir ein bisschen Organisationskram erfolgreich hinter uns gebracht! Ein gutes Gefühl! =D
17.) Baldige Klausurenphase (>__<)”
Buhuuu..ich hab keine Lust zu lernen! Auch wenn es natürlich kein Vergleich zu Deutschland ist! Hier schreib ich weniger als die Hälfte Klausuren und hab viel weniger Uni = eigentlich mehr Zeit zum Lernen.. *hust* Hab heute ein bisschen angefangen, aber die richtige Motivation lässt noch auf sich warten.. :S
18.) House-Party bei Gu
Ups, die hätt ich fast vergessen, obwohl sie so genial war! Gu ist ein Halb-Japaner, der uns zusammen mit seiner Freundin zu sich nach Hause eingeladen hat zum “Party machen”. Es war wie ein Sit-In mit oooohne Ende Knabberkram und Alkohol. Ein paar andere Leute waren auch noch da, es war sehr international und wir haben eigentlich die meiste Zeit Englisch gesprochen. Außerdem war Jessicas Geburtstag und es gab leckere, selbstgemachte Torte! Unter anderem haben wir schließlich das Spiel gespielt, das ich auf der Welt so ziemlich am schlechtesten kann: Wer zuerst lacht, hat verloren! Ich wurd aber tatsächlich diesmal nur zweitletzte! xD” Die zwei haben außerdem zwei super süße Hunde, die mit der Zeit zutraulicher wurden! Das hat mich sehr gefreut, ich vermisse Tiere! Obwohl wir eigentlich nicht soo lange bleiben wollten, wurde es schließlich dann doch Mitternacht (oder war’s noch später..?). Am nächsten Tag ging es nämlich schon ganz früh zu unserem Gratis-Uni-Ausflug nach Kyoto. In der eisigen Kälte radelten wir also nach Hause (Tofu mit einer ultra-schicken Mütze von Gu :D ) und ich sah zum ersten Mal, dass der Mond hier anders aussieht als in Deutschland!! :O
19.) Pläne für die Ferien
Noch knapp drei Wochen Uni bis die Ferien beginnen! Zusammen mit H fahre ich nach Osaka, Kyoto und Tokyo. Außerdem möchten wir natürlich nach Ise. Im März möchte ich dann Lisa in Fukuoka besuchen fahren. Ansonsten werd ich versuchen mal wieder ein paar schöne Fotos zu machen und nicht nur so “Schnappschüsse”. Außerdem wird skypen hoffentlich leichter, da ja für die Studis in Deutschland auch Ferien sind! Ich freu mich jedenfalls sehr auf die freie Zeit und lasse den Rest mal so auf mich zukommen! Im März kommen dann zu unserer Gruppe noch zwei Mädels von der RUB dazu. Darauf freu ich mich auch schon! =) Ich hoffe sie kommen hier ins Wohnheim! :D
So..unfassbar wieviel ich schreiben kann, wenn ich mich vorm Lernen drücke! (^__~)
PS: Juli-samas selbst gemachter Glühwein von gestern!
Ooooh, ich habe soo lange nichts mehr gebloggt! Irgendwie war immer etwas anderes zu tun oder ich war zu müde! ;)
Inzwischen sind es nur noch 59 Tage bis Hermann kommt! ♥ Und eine andere gute Nachricht erreichte mich soeben: Lisa kommt mich bzw. uns über Weihnachten besuchen!! *very happy* :D
Ich hab ne Menge zu erzählen! Los geht’s! :)
1.) Fotoclub
Jaaa, ich bin nun wirklich im Fotoclub! Johannas Tandem-Partner Kouki hat mich mit dorthin genommen und mich direkt dem Boss vorgestellt! Ich war sehr nervös, aber alle waren super lieb, interessiert, begeistert von meiner Kamera und total witzig! Ich fühl mich inzwischen schon richtig wohl! Vorletzte Woche wurden die anderen neuen und ich zum Ramen essen eingeladen. Vorgestern waren wir alle zusammen bowlen und dann in der Saizeriya essen. Ich bin sehr froh Mitglied in einem Club sein zu dürfen! Außerdem hab ich sogar schon am Fotowettbewerb der International Week hier an der Uni teilgenommen. Blöd nur, dass ich nicht wusste, dass genau die Fotos, die ich abgegeben hab, ausgestellt werden! Meine sind total winzig, alle anderen Teilnehmerfotos viel größer! Das ist ein bisschen ärgerlich, weil meine somit total untergehen! >_>
2.) Ausflug mit dem UNSECO-Club nach Kumano
An Fu’s Geburtstag hieß es für uns ganz früh aufstehen! Schon um 7:30h trafen wir uns mit den Mitgliedern des Unesco-Clubs am International Office. Es war hier in Tsu ein extrem verregneter Samstag! Dennoch wurde der Ausflug nicht abgesagt, was uns durchaus etwas wunderte.. jedoch wurde das Wetter immer besser, je weiter wir mit dem Bus fuhren. Als wir in Kumano ankamen, schien die Sonne und der Himmel war blau! Wir wanderten eine Weile, u.a. durch einen Bambus-Wald! Wunderschön! Oben angekommen hatten wir eine wunderbare Aussicht und Zeit für ein paar Fotos! Dann ging es zurück nach unten, was viel schwieriger war als der Aufstieg, da es recht ruschig war. Die Japanerinnen haben sich sehr lieb um uns Gaijins gesorgt; immer wenn eine von uns ins Schwanken geriet, fragten sie ganz besorgt, ob alles okay sei. Wieder am Bus angekommen ging es mit dem Bus zum Meer, wo wir unsere Mittagspause verbrachten! Das Wasser hatte eine atemberaubende Farbe (strahlend türkis) und die Wellen waren sehr hoch! Es roch nach Meer und es gab Muscheln. Es war toll! Danach sind wir noch zu einem Schrein gegangen und haben ein Rudel-Foto mit allen gemacht! :D
3.) Überraschungs-Geburtstagsparty im Bazooka
Am gleichen Abend wollten wir dann noch Fu’s Geburtstag gebührend im Bazooka feiern! Dort erwartete aber nicht nur sie, sondern auch mich eine super liebe Überraschung: Erina hatte eine kleine Torte für uns beide vorbereitet! Auf einmal ging das Licht aus und sie kam mit der von Kerzen beschienenen Torte hinein!! Wir waren toal baff, als alle Happy Birthday sangen! Die Torte wurde dann stilvoll mit Stäbchen verzehrt, ein Riesenspaß! Wir hatten einen schönen Abend!
4.) Geschichtserlebnis: Weben und Kimonos
Erina hatte mich gefragt, ob ich an einem Sonntag mal etwas unternehmen wollte! Natürlich wollte ich und hab direkt noch Nacchi, Fu und Juli mitgebracht. Auch Erina brachte einen Freund mit. Zusammen fuhren wir zum s.g. “Geschichtserlebnis” in Ise. Dort konnten wir selber einen Untersetzer weben und haben verschiedene Knoten gelernt! Danach hatten wir noch die Möglichkeit alte Kimonos und Schuhe aus der Heian-Zeit anzuprobieren! Das war sehr lustig, wir hatten alle Spaß! Und da Spaß haben hungrig macht, machten wir uns danach direkt auf den Weg zum Essen. ^-^ Ich hab zum ersten Mal hier in Japan Italienisch gegessen: Spaghetti! *yummy* Im Anschluss fuhren wir noch in eine kleine Mall, die bereits sehr weihnachtlich geschmückt war, ich war begeistert!
5.) Akame-Falls und unser Do-It-Yourself-Curry
Ups, hab ich ja noch gar nicht erwähnt! Wir haben einen tollen Ausflug mit unseren Tandem-Partnern und Frau Okochi gemacht, und zwar zu den Akame-Wassefällen! Insgesamt gibt es dort 56 (glaub ich..) Wasserfälle! Man steigt einen Berg hinauf und kommt immer wieder an welchen vorbei! Die Natur war wunderschön und wir hatten eine Menge Spaß! Leider hatten wir nicht genug Zeit bis ganz oben hinauf zu steigen, da es direkt weiter ging zum Campingplatz am Fuße des Berges, wo wir alle zusammen selber Curry zubereiteten. Inklusive Feuer machen versteht sich! Zuerst sah es so aus, als ob sich die beiden riesigen Töpfe mit Wasser und Gemüse einfach nicht erwärmen lassen wollten! Wir bemühten uns sehr um das Feuer, denn wir hatten alle ziemlichen Hunger. Irgendwann klappte es dann schließlich: das Wasser samt Inhalt kochte gemütlich vor sich hin! Schnell wurden Tische und Stühle geholt und der Tisch gedeckt. Zum Nachtisch gab es verschiedenes, sehr leckeres Obst. Mit der Dämmerung ging es dann zurück zum Bus und nach Hause.
6.) Klausuren
Joa..ein nicht ganz so schönes Thema, wie ich finde! =D Ich hatte ziemlich Angst vor den Klausuren hier, wenn auch nicht so viel wie sonst in Deutschland, da es ja erstens nur Teilklausuren waren und weil ich mir zweitens eh die Kurse hier nicht anrechnen lassen kann. ;) Insgesamt bin ich zwar nicht super gut gewesen, aber durchaus zufrieden! Bei einer Klausur hab ich z.B. teilweise nicht mal die Aufgabenstellung verstanden! >_> Außerdem weiß ich nun besser wie ich mich auf die Klausuren hier vorbereiten kann! Und zwar ganz anders als in Deutschland! :)
7.) Chi***-chan
Chi***-chan ist meine super niedliche Schäfchen-Wärmflasche, die ich von den anderen Deutschen hier zum Geburtstag bekommen habe!! Ich liebe sie, sie ist so flauschig, dass ich glatt “wahnsinnig” werde, um mal meine Lieblingsszene aus “Ich-Einfach unverbesserlich” zu zitieren! =D
8.) International Week – Vortrag in der Mensa
Zusammen mit Johanna und Eileen habe ich am heutigen Tage freiwillig einen Vortrag über Weihnachten in Deutschland in der ziemlich vollen Mensa gehalten! Viele der anderen Austauschschüler waren da, fast alle Deutschen und viele unserer Tandempartner! Ich war total aufgeregt und hab mich selber geärgert mich freiwillig gemeldet zu haben..aber im Endeffekt bin ich froh nicht gekniffen zu haben! Hab mich natürlich hier und da verhaspelt, aber im Allgemeinen hätte es schlechter laufen können, also bin ich zufrieden! :) Es gab in der Mensa übrigens deutsches Essen, das seeeehr schnell ausverkauft war!!! :O Kartoffelsuppe und Apfelpfannkuchen! Matsuoka-sensei hatte von beiden genug gekauft, sodass die Austauschschüler mal probieren konnten. Sogar für mich blieb ein Stück Apfelpfannkuchen übrig; war wirklich lecker! Ich ♥ Apfelpfannkuchen!
9.) BBQ bei meinen Gasteltern ☆
Meine Gasteltern haben mich und ein paar Freunde zum BBQ eingeladen! Ich hab mich sehr über diese Einladung gefreut und bin zusammen mit Fu, Nacchi und Wibke hingefahren! Es gab unglaublich gutes Essen: ganz viel Fleisch (das ich hier ja aus Kostengründen praktisch gar nicht esse) und Gemüse! Und tolle Säfte! Eine Freundin meiner Gasteltern war auch noch da, sie hat uns Neujahrskarten geschenkt. Sehr lieb! Und von meinem Gastpapa bekamen wir Karten für ein Konzert am 25. Dezember. Wir haben uns total gefreut! Darauf freue ich mich schon sehr! ☆
10.) ☆☆Meine Adventskalender ☆☆
Hermann und meine Mädchen haben mir jeweils einen ganz tollen Adventskalender gezaubert! Von Hermann bekomme ich so jeden Tag meine Lieblingssüßigkeiten und von meinen Mädchen sogar Geschenke! In den letzten Tagen hatte ich eine rote Mütze, einen Schal und Handschuhe drin! Heute habe ich sehr viel Lob dafür bekommen, viele haben gefragt, ob die Sachen selbst gemacht seien. ^^ Auch an dieser Stelle vielen Dank für dieses tolle Geschenk! Ich kann mich jeden Tag auf etwas freuen!
11.) Nabe-Party
Dadurch, dass wir bei dem Trip nach Kumano u.a. ein sehr nettes Mädchen namens Mami kennengelernt haben, wurden wir letzten Freitag spontan zu einer Nabe-Party eingeladen! Nabe ist praktisch das japanische Wort für “Eintopf”. Abends um 18Uhr ging es los, wir trafen uns alle im Wohnheim der Jungs. Von den Deutschen waren es nur Nacchi, Daniel und ich. Ansonsten waren einige Japaner/innen dabei und andere Austauschschüler. Wir haben zusammen gekocht, verschiedene Snacks gegessen (z.B. sehr leckere Kekse und Lebkuchen, die Nacchis Mama selbst gemacht und ihr geschikt hat, und Gemüse-Chips). Dann gab es endlich Nabe: Es schmeckte toll! Man nimmt einfach einen großen Topf, schneidet Gemüse und ggf. Fleisch und kocht es eine Weile. Wir hatten glaub ich vier verschiedene Nabe-Sorten an diesem Abend. Mit verschiedenen Brühen und Nudeln. Alles schmeckte super! Etwas später kamen noch Chinami und Kaho, darüber hab ich mich sehr gefreut! ^-^ Beim gemeinsamen Aufräumen brachten wir den Japanern das Wort “schrumpelig” bei! Das war sehr witzig! :D
12.) Kindergarten
Gemeinsam mit Johanna und Fu hatte ich die Möglichkeit einen japanischen Kindergarten zu besuchen und mit den Kindern zu spielen! Auch hier war ich mal wieder nervös, weil ich Angst hatte die Kinder könnten mich nicht mögen oder nicht verstehen. Mal wieder hatte ich mir umsonst Sorgen gemacht: Wir haben uns erst auf Japanisch und Deutsch vorgestellt und dann mit den Kids Ringel-Rangel-Rose gespielt. Danach haben wir das Lied der “klitzekleinen Spinne” gesungen. Meiner Gruppe wollte, dass ich es immer shcneller und schneller singe.. irgendwie hab ich es dann auch mega-schnell hinbekommen und alle haben gelacht! ^^ Danach haben wir ihnen “Punkt…Punkt…Komma, Strich…fertig ist das Mondgesicht” beigebracht. Auch hier war ich erfreut wie sehr sich die Kinder freuten und es kreativ weiterentwickelten, indem sie die Kopfform des Strichmännchens änderten in ☆ oder ♥ zum Beispiel. Außerdem wollten einige, dass ich für sie auf ihr Blatt etwas male. Voll süß! ♥ Dann haben wir auch noch zwei japanische Spiele gespielt, eins davon hat Fu fast gewonnen! ^o^ Für Januar planen wir nun ein Puppenspiel (“Rotkäppchen”) für die Kinder und auch für Grundschulkinder. Wir müssen den Text dafür selbst auf Japanisch schreiben. Wibke, Nacchi, Daniel und Christian machen auch mit, also sind wir nicht nur zu dritt. Das wird sicher klappen! :) (Nach dem Kindergarten fuhren wir noch Frau Suga im Krankenhaus besuchen, sie hatte 5 Tage vorher einen Sohn bekommen! Süß!! In dieser Klinik wurde auf dem Flur in einer Tour eine Happy-Melody gespielt..hätte ich damals dort gearbeitet, hätte die mich sicher verrückt gemacht!)
Puuh.. ich hab sicher ne Menge Sachen vergessen, aber ich finde das sollte erstmal reichen! Manche Sachen sind ja auch so wie immer: Mittwochs Rudel-Tandem zu sechst, Donnerstag hab ich dann noch mal mit ☆Kaho allein Tandem☆, Freitags essen wir um 12Uhr immer zu Mittag mit dem Club der “Ausländer-Kennenlern-Woller”:D, Dienstag ist Bounty-Hunter-Abend^^, abends kochen wir allgemein sehr oft zusammen, etc.!
PS: Gestern habe ich das erste mal ein Erdbeben mitbekommen! Ich saß auf meinem Bett und dachte “Boah, wer knallt denn da so die Tür?”, weil bei lautem Türknall meine Möbel auch kurz wackeln..aber das Wackeln hörte nicht auf und da merkte ich, dass es ein ERdbeben sein musste! Aber nur ein ganz harmloses! Als würde jemand neben mir am Bett gestanden und es immer wieder angestoßen haben! Also alles okay und ich bin um eine kleine Erfahrung reicher! :)
PS II: Wir haben den deutschen Konsul hier in Japan getroffen!! =D
Aaah, noch was vergessen: Heute hat meine liebe Elle Geburtstag! Happy Birthday! ♥